Aktuelles

Januar 2006:  
Bewerbungstraining

 

 

Zur Zeit wird in Zusammenarbeit mit der Barmer Ersatzkasse in allen 9. Klassen ein Bewerbungstraining durchgeführt. Den Auftakt machte am 24.01.06 die Klasse 9d. Dabei wurde versucht, die Anforderungen der Arbeitgeber an die Auszubildenden deutlich zu machen, aber auch die zukünftigen Auszubildenden formulierten ihre Erwartungen. Detailliert wurden Formalien der Bewerbung besprochen und Vorstellungsgespräche durchgespielt. Hier einige Eindrücke in Bild und Wort:

 

 

 

 

 

 

 

Bewerbungstraining 2006 der Klasse 9d bei der Barmer am 24.02.2006

 

Am Dienstag, dem 24.01.2006, begrüßte uns um 8.00 Uhr morgens Frau Ersepke bei der Barmer zu einem Bewerbungstraining.

Sie stellte sich uns vor und erzählte uns kurz, was uns an diesem Morgen erwarten würde. Nachdem sie uns kurz eingewiesen hatte, durften wir auch schon sofort mit einer Gruppenarbeit anfangen. Unsere Klasse wurde in zwei Gruppen geteilt. Die eine Gruppe waren die „Arbeitgeber“ und die andere Gruppe die „Auszubildenden“, die eine Lehrstelle suchen. Wir sollten in 20 Minuten Punkte zusammenstellen, was wir von unserem Arbeitgeber erwarten, bzw. was der Arbeitgeber von einem Azubi erwartet.

Nach 20 Minuten wurden die Ergebnisse dann von jeweils zwei Personen aus der jeweiligen Gruppe vorgetragen. Dabei achtete Frau Ersepke sehr darauf, wie frei man gesprochen hatte oder wie man dort stand. Das Wichtigste war, dass man nicht dort stand und die Hände in den Hosentaschen hatte.

Nach den Vorträgen der Gruppen machten wir eine kleine Pause und danach erzählte uns Frau Ersepke, worauf man alles achten müsse, wenn man eine Bewerbung und einen Lebenslauf schreibt. Nachdem wir diese Sachen besprochen hatten, kamen wir dann dazu, wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch benimmt und wie man den Raum betritt. Als Erstes muss man warten, nachdem man geklopft hat, dass der Chef „Herein“ ruft, wenn er das nicht tut, kann man dann ruhig noch mal klopfen, doch wenn er sich dann immer noch nicht meldet, soll man auf gar keinen Fall dann einfach in den Raum reinplatzen, sondern lieber in einem anderen Büro fragen, ob der Chef gerade nicht da ist. Wenn man dann den Raum betritt, ist es wichtig, dass man, wenn man die Tür schließt, nicht der Blickkontakt zum Chef abbricht, man darf ihm also nicht den Rücken zudrehen, während man die Tür schließt.

Bereits beim Eintreten stellt man sich vor und teilt dem Chef mit, wer man ist und was man gerade in diesem Augenblick von ihm möchte. Wenn der Chef dann sagt „Gut, dann kommen Sie rein!“, tritt man weiter in den Raum hinein. Ebenfalls sollte man darauf achten, dass man ihm nie zuerst die Hand reicht, denn nur er hat zu entscheiden, ob er jemanden die Hand geben möchte oder nicht!! Diese Situation haben wir dann mit zwei Leuten aus unserer Klasse geübt, mit der Videokamera aufgenommen und hinterher gemeinsam analysiert. Nachdem das geübt war, fand ein richtiges Bewerbungsgespräch statt. Da ich es sehr interessant fand, so etwas einmal zu simulieren, meldete ich mich kurzerhand dafür.

Beim Betreten des Raumes versuchte ich so gut wie möglich die oben genannten Punkte zu beachten. Nachdem mich dann Frau Ersepke, die die Rolle des Chefs übernahm, aufgefordert hatte, mich zu setzen, stellte sie mir auch schon Fragen, die für ein Bewerbungsgespräch (hier: Sparkasse) typisch sind, z.B. „Warum haben Sie sich für die Sparkasse entschieden und für keine andere Bank?“ „Wie sind Sie darauf gekommen, bei einem Kreditinstitut eine Ausbildung zu beginnen?“ „Was haben Sie für Stärken? Und was haben Sie für Schwächen?“

Und wenn man dann da eine Antwort wie z.B. „Ja, meine größte Schwäche ist, dass ich unpünktlich bin.“ Gibt, kann man die Stelle schon sofort abschreiben, denn der Arbeitgeber merkt ja dann natürlich, dass man in dieser Beziehung unzuverlässig ist und  auch zu wichtigen Terminen zu spät kommen könnte.

Nach dem Gespräch durften wir dann nach Hause gehen. Meine Klasse war sehr begeistert von diesem Training. Die Atmosphäre dort war auch sehr angenehm, und die meisten von uns fanden besonders gut, dass wir dort mit Getränken versorgt wurden, das lockerte die  Stimmung dann auch noch ein wenig auf.

An dieser Stelle dann auch noch mal ein herzliches Dankeschön an Frau Ersepke von der Barmer, dass wir an diesem Bewerbertraining teilnehmen konnten, und auch ein Dankeschön an Frau Löwer, die die Veranstaltung organisiert hat.  

 

Sabrina Menne, 9d